Please wait...
News / Wie innovativ ist die Druckbranche?
120 Besucher informierten sich über die Strategien zum digitalen Wandel.
04.10.2018  Veranstaltung
Wie innovativ ist die Druckbranche?
Mit welchen Mitteln lassen sich in Zeiten des digitalen Wandels Wettbewerbsvorteile schaffen? Der "Treffpunkt Innovation" hat in Berlin die Frage beantwortet und die Innovationskraft der Druckindustrie aufgezeigt.
Ob in Sachen Umwelt, Digitalisierung, Finanzierung oder Produktentwicklung: Die Druckindustrie ist hochinnovativ. Das zeigte der Treffpunkt Innovation des Bundesverbandes Druck und Medien, der am 27. und 28. September mit rund 120 Teilnehmern in Berlin stattfand. Es ging um die Frage, mit welchen Mitteln sich in Zeiten des digitalen Wandels Wettbewerbsvorteile erzielen lassen. Der Kongress zeigte auf, dass durchaus unterschiedliche Strategien zum Erfolg führen können.

So machten die Referenten Thorsten Winternheimer (Wolf-Gruppe, Ingelheim) und Stefan Meißner (Flyeralarm, Würzburg) am Vormittag des ersten Veranstaltungstages deutlich, dass sich mit der Einbeziehung von Kunden in die eigenen digitalen Netzwerke viele Prozesse erheblich vereinfachen lassen.

Doch bei aller Digitalisierung ist der Nutzen persönlicher Netzwerke ungebrochen, wie Matthias Tietz (Rheinisch-Bergische Druckerei, Düsseldorf) in seinem Einführungsvortrag am Beispiel des Umweltmanagement-Netzwerkes Ökoprofit zeigte. 

In der Druckindustrie zielen Innovationen heute oft vorrangig auf effizientere Prozesse und Kostensenkungen, so ein Ergebnis der von Michael Schaffner moderierten Podiumsdiskussion. In puncto Produktinnovationen hat die deutsche Druckindustrie laut Martin Hud vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim sowohl im Branchen- als auch im europäischen Vergleich noch Potenzial. Einer, der das nutzt, ist Ulrich Vetter, der als Seiteneinsteiger gemeinsam mit einem IT-Experten und einem Glaser die GDM GlasDruckManufaktur in Langenselbold gründete.

Innovative Finanzierungsmodelle für Druck- und Mediendienstleister stellten Sven Hohensee (kapilendo AG, Berlin) und Robert Dembinski (Lensing Druck, Dortmund) vor. Die anschließende Podiumsdiskussion, moderiert von Wolfgang Jeschke (GC Graphic Consult, Unterschleißheim/München), zeigte auf: Modelle wie Crowdfunding, Crowdlending und Heidelberg Subscription dienen nicht lediglich der Finanzierung, sondern sind auch Instrumente zur Vermarktung und zur Produktivitätssteigerung.

2019 wird der Treffpunkt Technik am 7. und 8. November wieder in Berlin stattfinden. (kü)

Sie möchten regelmäßig News von Druck & Medien erhalten? Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren, der jeweils dienstags und donnerstags erscheint.    
Sie wollen immer auf dem Laufenden sein? Bestellen Sie jetzt den Newsletter von Druck & Medien!