Please wait...
News / DFTA tagt in Fulda: flexibles Verpacken im Fokus
200 Teilnehmer kamen nach Fulda.
25.09.2018  Veranstaltung
DFTA tagt in Fulda: flexibles Verpacken im Fokus
Die 77. DFTA-Fachtagung lockte mit Fachvorträgen und Firmenausstellung rund 200 Teilnehmer nach Fulda. Flexible Verpackungen waren ebenso ein Schwerpunkt wie "Circular Economy".
Dieter Janout, der Moderator des Programms, führte nach offizieller Eröffnung durch DFTA-Präsident Bernhard Stradner und DFTA-Geschäftsführerin Nicola Kopp-Rostek in die Thematik der Veranstaltung ein. Die Fachvorträge der Branchenexperten der Flexo- und Verpackungsindustrie widmeten sich nicht nur der Bedeutung und Entwicklung von PP-Folien im Kontext von "Circular Economy", sondern auch Themen wie der schnellen Transformation der flexiblen Verpackungsindustrie.

Angerissen wurden unter anderem die Fragen, wie mit Verpackungsabfällen aus Kunststoff umgegangen werden soll, welche Wertschöpfungskette diese durchlaufen und wie man sich diesem Problem nähern kann. Im Anschluss an die Mittagspause thematisierten die Referenten die Zukunft des Wellpappendrucks, die Digitalisierung in der Wellpappe und warum E-Commerce ein erster guter Schritt sein kann und leiteten so über in die Podiumsdiskussion, die durch die anwesenden Teilnehmer in einem regen Austausch endete.

Ein besonderes Augenmerk galt der Keynote zum Thema ,"Verpackung – Wahrnehmung und Wirklichkeit: warum wir stolz sein sollten, im Bereich flexibler Verpackungen zu arbeiten’". Stefan Glimm, Senior Executive Advisor bei FPE Flexible Packaging Europe, sprach in seinem einstündigen Impulsvortrag davon, welcher Imagewandel in den Köpfen der Menschen erzeugt werden muss, um der flexiblen Verpackung einen positiven Stellenwert zu geben.

"Circular Economy" steht für ein regeneratives System, bei dem der Verlust und die Verschwendung von Ressourcen minimiert werden soll. Es sei dabei egal, ob dies durch Prävention, Recycling oder Wiederverwertung geschieht, erläuterte der Referent Stefan Glimm den Besuchern der Tagung und genau das sei der Ansatzpunkt für den Imagewandel.

Dem Konsumenten müsse vermittelt werden, welche Rolle die flexible Verpackung in seinem Konsum spielt, betont Glimm. Denn, wenn man den Kreislauf objektiv Kontakt betrachtet, lasse sich erkennen, dass durch den Einsatz der richtigen Verpackung, Ressourcen gespart werden können und damit dem Abfallproblem entgegengewirkt wird. Zusammenfassend betonte der Referent nochmals, was Flexibles Verpacken bedeutet: das Vermeiden von unnötigem Verpackungsmaterial und Lebensmittelabfällen, dies bringt ein geringeres Gewicht mit sich und resultiert letzten Endes in einer entsprechenden Energieeinsparung. (kü)

Sie möchten regelmäßig News von Druck & Medien erhalten? Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren, der jeweils dienstags und donnerstags erscheint.  
Sie wollen immer auf dem Laufenden sein? Bestellen Sie jetzt den Newsletter von Druck & Medien!