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14.09.2018  Wirtschaft
Zukunft braucht Kapital
Big Data und Industrie 4.0 stehen für Umbrüche im Geschäftsleben. Die damit einhergehende digitale Transformation erfordert ständige Investitionen in Druckereien.
Die Digitalisierung bietet der Druckbranche Chancen, neue Formen der Produktion und Wertschöpfung sowie neuartige Geschäftsmodelle und Vertriebswege zu finden. Digitalisierung heißt aber auch, dass Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit einbüßen können, wenn sie nicht ausreichend in Digitalisierungsprojekte investieren und ihre Produktion, Produkte und Geschäftsmodelle anpassen.

Unternehmen müssen sich also durch Innovationen, Investitionen und die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter auf die neue digitale Welt einstellen, damit sie zukunftsfähig bleiben. Der Bundesverband deutscher Leasing-Unternehmen rechnet mit Investitionen von 40 Milliarden Euro pro Jahr in die "Industrie 4.0". Der hohe Investitionsbedarf stellt jedoch für viele Unternehmen ein Hindernis dar.

Die Entwicklung von Industrie 4.0 und analog dazu von Print 4.0 stellt kurz- und mittelfristig also einen immensen Investitionsbedarf dar. Dabei verändern sich mit zunehmender Digitalisierung auch die Investitionsgüter an sich. Denn es müssen nicht mehr nur wie bisher große Anlagen oder Maschinen finanziert werden, sondern mehr denn je Infrastruktur und Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei werden Investitionen in weiche Güter wie Software, Patente, Lizenzen und Dienstleistungen an Bedeutung gewinnen.

Gerade wenn es darum geht, neue Geschäftsmodelle zu etablieren, allen voran offene oder geschlossene Online-Shops für Jedermann oder Bestandskunden, sind erhebliche Vorleistungen auch monetärer Art aufzubringen. Die belasten das Budget vieler Druckereien über vertretbare Grenzen hinaus. Da braucht es entsprechende Finanzierungsangebote. Erste Veränderungen in diese Richtung sind bereits erkennbar. So bieten Leasing-Gesellschaften ergänzend zur Objekt-Finanzierung ganze Service-Pakete an.

Wie Druckereien sich von der Hausbank emanzipieren, wie Sale & Buy Back die Übernahme von IW Industrie- und Werbedruck Hermann Beyer erleichtert hat und warum man Software nicht mehr kaufen muss, lesen Sie im aktuellen Dossier "Finanzierung von Druckereien: bewährte und neue Angebote". 

In dieser Ausgabe lesen Sie außerdem:
Wie die Druckerei Smart Letter & Services die aufwändigen Mailingaktionen von SOS Kinderdorf meistert.
Warum KL Druck auf sieben wendige Vertriebsteams setzt und damit eine neue Schlagkraft erreicht.
Wie die Weiterverarbeitung zum essentiellen Teil des Konzepts "Druckerei 4.0" wird.
Warum Druckereien Print inszenieren müssen und Kundenbriefings kritisch hinterfragen sollten.

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