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News / Memjet sieht fünf Trends im Digitaldruck
Len Lauer
15.02.2018  Technik
Memjet sieht fünf Trends im Digitaldruck
Len Lauer, der CEO von Memjet, benennt fünf wesentliche Entwicklungen im Digitaldruck. Sein Fazit: Drucker müssen sich umstellen.
Erstens: Individualität wird gefordert

Der Markt für personalisierte und individualisierte Druckprodukte wächst ungebrochen. Jedes Produkt maßzuschneidern, ist keine fixe Idee, sondern ein Zeichen dafür, dass die Leute es auf ihre ureigene Art gedruckt haben möchten. Um die steigende Nachfrage nach individualisierten Produkten bedienen zu können, liegt es an den Herstellern, Lösungen zu entwickeln und bereit zu stellen, die fit für diesen Markt sind – sprich schnellere, höherwertige, kostengünstigere Digitaldrucklösungen.

Zweitens: jetzt oder nie. Drucker müssen sich umstellen
 
Im Jahr 2018 spielt der Digitaldruck eine maßgebliche Rolle, wenn es darum geht, das Druckgeschäft auszubauen. Verbesserungen in der Produktivität und Zuverlässigkeit machen den Digitaldruck selbst bei hohen Auflagen kosteneffektiver. Sein Marktwert steigt, während der Marktanteil des Offsetdrucks zurückgeht. In einer Branche, die Veränderungen zögerlich gegenübersteht, kann die Zunahme des Digitaldrucks nicht länger von den Druckerunternehmen ignoriert werden.
 
Die Gründe für die Vorbehalte gegenüber dem Digitaldruck reichen von grundsätzlicher Angst vor Veränderungen über die Frage nach seinen Möglichkeiten bis hin zu Bedenken, seine bisherige Verkaufsstrategie zu ändern. Wenn es jedoch je einen Zeitpunkt gibt, sich umzustellen, um der Nachfrage eines sich ändernden Markts gerecht zu werden, dann ist es jetzt. Jetzt kann man noch die Weichen stellen, um die Abläufe effizient zu automatisieren, sich neue Fertigkeiten anzueignen und neue Dienstleistungen zu erschließen.

Drittens: Geschwindigkeit und Qualität sind der Motor
 
Um mit dem wachsenden Markt für individualisierte Produkte mithalten zu können, muss die Druckgeschwindigkeit des Digitaldrucks zulegen. Wir sehen einen Anstieg im Verpackungs- und Etikettendruck. Im Kommen sind auch personalisiert bedruckte Keramikwaren und Fliesen. Gemeinsam ist diesen Aufträgen, dass sie von kleinen Stückzahlen und sehr kurzen Lieferzeiten gekennzeichnet sind. Doch die Geschwindigkeit ist es nicht allein: Wer im Jahr 2018 wettbewerbsfähig bleiben will, muss diese mit der Qualität und dem Erscheinungsbild kombinieren. Denn die Kunden erwarten digitale Drucklösungen in Offsetqualität, in brillanter Farbgebung und bahnbrechenden Druckgeschwindigkeiten.

Viertens: aus der Vielfalt auswählen
 
Druckunternehmen, die in den Digitaldruck einsteigen wollen, müssen ihre Hausaufgaben machen. Wenn Geschwindigkeit, Qualität und Farbbrillanz der Maßstab sind, sollten die Drucker jene Druckanlagen in die engere Wahl nehmen, die eine rasche Produktion, eine Druckauflösung von 1.200 dpi und mehr sowie eine ausgezeichnete Farbzusammensetzung garantieren. Darüber hinaus sollte es eine Digitaldrucklösung sein, die sich gerade auch hinsichtlich der Gesamtbetriebskosten zeitnah amortisiert. Sprich, sie soll nicht nur schnell drucken, sondern auch schnell unter dem Strich ein gutes Ergebnis liefern.
 
Fünftens: Wer vorne dabei sein will, sagt "Ja" zum Wandel
 
Die Druckbranche ist eine Branche, die sich nur langsam ändert. Doch sie ist dabei sich zu ändern. Unabhängig von den Märkten oder den Regionen: Wenn man in der Druckindustrie dauerhaft erfolgreich sein will, muss man sich den veränderten Markt- und Rahmenbedingungen anpassen. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Druckunternehmen und OEMs, miteinander die Zukunft des Drucks in die Hand zu nehmen.

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