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05.02.2018  Wirtschaft
Papierfabrik Hainsberg beendet Sanierungsverfahren
Das Sanierungsverfahren der Papierfabrik Hainsberg ist abgeschlossen: Die Gläubiger stimmten dem Insolvenzplan einstimmig zu.
Der Plan, den das Unternehmen in den vergangenen Monaten ausgearbeitet hat, sieht eine finanzielle Restrukturierung der Papierfabrik vor. Die Papierfabrik hielt seit Beginn des Verfahrens im April 2017 den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen aufrecht.

"Wir mussten keinem unserer 120 Mitarbeiter betriebsbedingt kündigen und konnten unser Unternehmen auch strategisch weiter neu ausrichten", berichtet Geschäftsführer Dietrich Arnhold. "Wir haben bereits vor zwei Jahren begonnen, unser Produktportfolio in Richtung Spezialverpackungspapiere zu erweitern. Die Entwicklungsarbeiten dazu haben wir auch während der laufenden Sanierung weiter vorangetrieben und auf diese Weise neue Kunden gewonnen."

Die Papierfabrik Hainsberg mit Sitz im sächsischen Freital wurde 1838 gegründet und erwirtschaftet heute mit Recyclingpapieren der Marke Lettura in den vier Produktgruppen Druckpapiere, Büropapiere, Briefumschlagpapiere und Spezialverpackungspapiere einen Umsatz von rund 30 Millionen Euro. Ursache der finanziellen Probleme war eine Baumaßnahme am Papiermaschinengebäude, die während des laufenden Produktionsprozesses durchgeführt werden musste und die sich als deutlich komplizierter und teurer erwies als ursprünglich geplant. (kü)

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