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News / Gelungener Feldtest
Stefan Belte (l.), Frank Pieper (r.) mit Artur Benz
20.12.2017  Technik
Gelungener Feldtest
Kunst- und Werbedruck in Bad Oeynhausen hat die neue Speedmaster XL 106 mit Push-to-Stop von Heidelberg im Feldtest eingesetzt. Das Gesamtvolumen der Investition in neue Technik umfasste dieses Jahr neun Millionen Euro.
"Wir bieten die 'Alles aus einer Hand'- und 'Geht nicht – gibts nicht'-Lösungen an", beschreibt Stefan Belte den neuen Ansatz von Kunst- und Werbedruck. Er ist gemeinsam mit Frank Pieper seit 2010 als Geschäftsführer bei K + W tätig.

Mehr als 100 Mitarbeiter produzieren für die überwiegend nationalen Kunden Broschüren, Kataloge, Bücher, Kalender und Prospekte. Beliefert werden oft die Marktführer der Branchen aus Industrie, Handel, Banken, Automotiv, Pharma und Verlage, die das Besondere suchen.

Die Druckobjekte werden immer aufwändiger und es wird nach optischen und haptischen Reizen gesucht. "Wir beobachten beispielsweise die Renaissance des klassischen Katalogs, dies in verringerter Auflage, dafür aber in vielen Sprachversionen und mit Veredelungen. Die Liefertermine werden dabei immer enger", bestätigt Frank Pieper.

Um all dies noch besser und wirtschaftlicher umsetzen zu können, investierten Belte und Pieper dieses Jahr in ein Gesamtpaket von Heidelberg im Umfang von über neun Millionen Euro. Das Paket besteht aus einem neuen CtP-Plattenbelichter Suprasetter 106 mit vollautomatischem Palettenloader 106 G, zwei Speedmaster XL 106 und dem Prinect Business Manager, um die vorhandenen Prinect Workflowkomponenten mit einem MIS-System zu vernetzen. 

Die erste der beiden neuen Druckmaschinen, eine Speedmaster XL 106-Zehnfarben mit Wendung und einer Geschwindigkeit bis zu 18.000 Bogen in der Stunde, ist seit Februar 2017 installiert. Sie ist weltweit die erste Maschine, die den Farbwerksantrieb Hycolor Multidrive in Teilausstattung enthält – im 1., 5., 6. und 10. Druckwerk. Normalerweise wird dieses System in allen Druckwerken bei Maschinen für Verpackungsdrucker eingesetzt. K + W hatte sich hier als Akzidenzdrucker zum Feldtest bereit erklärt, da das Auftragsspektrum exakt passte.

Mit Hycolor Multidrive können die Farbwerke gewaschen werden, während parallel über den Hauptantrieb der Druckplattenwechsel mit AutoPlate XL 2 erfolgt – und Gummitücher und Druckzylinder werden zeitgleich zum Rüstvorgang gewaschen.

"Durch die fehlende Farbzuordnung in einem Druckwerk wird das nicht benötigte Druckwerk automatisch ohne Bedienereingriff stillgesetzt und die Walzen somit geschützt", berichtet Artur Benz, Technischer Leiter bei K + W. Hycolor Multidrive ist im Maschinenleitstand Prinect Press Center XL 2 integriert und wird dort von der Software Intellistart 2 gesteuert. Hierbei kalkuliert Intellistart 2 immer den schnellsten und bestmöglichen Einsatz von Hycolor Multidrive zu den Rüstprozessen. Der Wallscreen XL zeigt alle Rüstprozesse auf einen Blick und unterstützt so den Bediener. (kü)

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