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News / Neue Rotationsstanze von Heidelberg
Heidelberg hat die Stanze während des Label Days ausgestellt.
30.10.2017  Technik
Neue Rotationsstanze von Heidelberg
Heidelbergs Rotationsstanze Speedmaster XL 106-DD verarbeitet Kunststoffe und Papier. Die Maschine eignet sich für die Produktion von Etiketten.
Laut der Awa Global Inmould Study 2017 wächst der Markt für Inmould-Etiketten global kontinuierlich mit rund 4,3 Prozent. Mehr als zwei Drittel der weltweiten Produktion werden für Lebensmittelverpackungen benötigt.

Heidelberg bietet für dieses Segment eine Rotationsstanze auf Basis der XL-Technologie. Im ersten Werk der Speedmaster XL 106-DD wird mittels Stanzform auf einem Magnetzylinder das Injektionsloch im Etikett für den späteren Produktionsprozess gesetzt. Das ausgestanzte Material wird über eine Absaugeinrichtung entfernt. Das zweite Werk der XL 106-DD stanzt dann die Kontur des Etiketts aus dem Bogen. 

Die XL 106-DD verarbeitet Folien und Papier in Stärken von 0,05 bis 0,3 Millimetern bei einem Durchsatz von 6.000 bis 10.000 Bogen pro Stunde. Die Kosten für die Stanzwerkzeuge liegen üblicherweise im Rahmen von 300 bis 1.000 Euro; die Maschine soll in 15 Minuten gerüstet sein. Die Injektionslöcher können mit einem Durchmesser ab fünf Millimeter gestanzt werden.
 
Ende September dieses Jahres zeigte Heidelberg den rund 200 Teilnehmern des Label Day im Print Media Center in Wiesloch-Walldorf über die XL 106-DD hinaus weitere Druck- und Weiterverarbeitungslösungen für Inmould-, Nassleim- und Selbstklebetiketten. (kü)
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