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Horst Köhler hofft auf eine bessere Weltwirtschaft.
28.09.2017  Veranstaltung
Koenig & Bauer schließt Jubiläumswoche ab
Mehr als 13.000 Besucher beim Tag der Offenen Tür und eine Festrede von Bundespräsident a.D. Horst Köhler: Koenig & Bauer blickt auf eine erfolgreiche Jubiläumswoche zurück.
Mit mehr als 13.000 Besuchern beim Tag der Offenen Tür am 23. September ging die Festwoche zum 200-jährigen Firmenjubiläum von Koenig & Bauer in Würzburg zu Ende. Am Festakt im Vogel Convention Center mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler als Hauptredner und Kurzreferaten von drei CEOs renommierter Druckunternehmen nahmen 650 Gäste aus aller Welt teil.

Viele Kunden und Geschäftspartner besichtigten auch das Würzburger Stammwerk und erlebten dabei historische und aktuelle Druckmaschinen in Produktion. Begonnen hatte die Jubiläumswoche mit einer internationalen Pressekonferenz, bei der das Unternehmen seine Ziele und Strategien für das dritte Firmenjahrhundert sowie den neuen Marktauftritt vorgestellt hatte. 

Bei der Begrüßung der Festgäste ging der Vorstandsvorsitzende Claus Bolza-Schünemann auf die eng mit seiner Familie verbundene Unternehmensgeschichte ein. Bei Generationen von Kunden, Führungskräften und Mitarbeitern bedankte er sich für deren Beitrag über wirtschaftliche Krisen, Kriege und technologische Umbrüche hinweg. Bolza-Schünemann: "Print hält unser Unternehmen und seine Mitarbeiter seit 200 Jahren in Bewegung. Eine spannende Aufgabe, auch in einer digitalisierten Welt immer neue Technologien, Lösungen und Anwendungen für Print zu finden, mit denen unsere Kunden weiterhin erfolgreich sein können."

Horst Köhler, ehemaliger Bundespräsident, früherer Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Afrika-Kenner, stellte die Konflikte zwischen dem Wachstum der Weltbevölkerung, der Ressourcenknappheit und der Digitalisierung in den Mittelpunkt seiner Festrede.

Köhler: "Man kann sich diese drei Trends wie große Züge vorstellen, die aufeinander zufahren. Erst wenn wir begreifen, wie wenig uns Lösungen auf nur einer Seite des Dreiecks bringen, werden wir uns bewusst, vor welcher Mammutaufgabe die Menschheit steht. Auch künftig ist jedes Land seines Glückes Schmied. Aber um erfolgreich zu sein, müssen alle sehr viel mehr im Blick haben als bloß den eigenen Amboss. Wir brauchen im 21. Jahrhundert Nationen, die erkennen, dass sie alle unwiderruflich im selben Boot sitzen. Wir brauchen politische Antworten, die sich zu einem neuen Paradigma der globalen Partnerschaft zusammenfügen. Wir brauchen eine Weltwirtschaft, die allen Menschen auf der Erde ein Leben in Würde ermöglicht, ohne unseren Planeten zu zerstören." (kü)
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