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News / bvdm startet Nachwuchskampagne
Die Plakatwerbung hängt auch an U-Bahnhöfen.
06.09.2017  Menschen
bvdm startet Nachwuchskampagne
Die Druckindustrie sucht Personal: Der Fachkräftemangel beeinträchtigt in manchen Betrieben bereits die Produktion. Nun engagieren sich die Druck- und Medienverbände mit einer Nachwuchskampagne.
"Gestochen scharf - Perfekt veredelt" lautet der Titel der Kampagne, die am heutigen 6. September startet. Zwei Keyvisuals für Plakate, Flyer, Banner, Anzeigen, eine Website inklusive Ausbildungsplatzbörse, ein Leitfaden für die Anwerbung von Jugendlichen und weitere Maßnahmen sollen mehr Jugendliche von einer Ausbildung in der Druck- und Medienbranche überzeugen.

Verbandsmitglieder können die Kampagnenmotive in diversen Formaten als offene Dateien herunterladen, mit ihrem Firmennamen, ihrem Logo und den Bezeichnungen der ausgeschriebenen Berufe versehen, um sie dann für ihre eigenen Anzeigen, Banner, Plakate, Roll-ups, Social Media-Plattformen und weitere Instrumente zu nutzen.

Auch die Verbände Druck und Medien werben regional um Nachwuchs. Mit Plakaten in hoch frequentierten U-Bahnstationen, Edgar-Cards für Schulen, T-Shirts, Amtsblättern der Regionen, Ortsblättern, die direkt in die Haushalte gehen sowie in Newslettern und mit Pressearbeit über die Branchenmedien hinaus. Dabei wird stets auf die Landingpage der Kampagne www.druckindustrie.de  verwiesen.

Die Ausbildungsquote der Branche, das ist der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbeschäftigtenzahl, ist traditionell hoch. Sie lag 2016 bei über 8 Prozent. Im gleichen Jahr stiegen die Ausbildungszahlen im Beruf Medientechnologe Druck um 7,5 Prozent gegenüber 2015, die Medientechnologen Siebdruck legten um 20,4 Prozent zu und die Medientechnologen Druckverarbeitung um 5,2 Prozent.

Der bvdm setzt sich für die Verbesserung der beruflichen Ausbildung ein. Dazu gehören in der Druck- und Medienwirtschaft modernere Ausstattungen der Berufsschulen, die Vereinheitlichung von Bildungsstandards und Lehrplänen, die Anpassung von Lerninhalten an heutige Techniken und Prozesse sowie eine Reform des Gewerbelehrerstudiums und die Berücksichtigung branchenspezifischer Inhalte. (kü)
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