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News / Etiketten aus Steinpapier
Die Etiketten eignen sich beispielsweise für Weinflaschen.
21.08.2017  Technik
Etiketten aus Steinpapier
Etiket Schiller nimmt Etiketten aus Steinpapier ins Angebot auf. Sie lassen sich konventionell bedrucken und wieder in den Recyclingkreislauf integrieren.
Das neue, samtige Etikettenmaterial besteht zu 80 Prozent aus Steinmehl und zu 20 Prozent aus Recycling-PE. Es eignet sich beispielsweise für die Kosmetik-, Getränke-, Feinkost-, Bio- und Lebensmittelbranche. 

Die Etiketten aus Steinpapier zeichnen sich vor allem durch ihre nachhaltige Zusammensetzung und Herstellung aus. Größtenteils besteht das Material aus Steinmehl von Marmor-Abfällen (Calciumcarbonat), das mit Hilfe von recycelter PE-Folie gebunden wird.

Für die Herstellung werden weder Wasser, Holz, Säure noch Bleichmittel benötigt. Die Etiketten aus Steinpapier sind zu 100 Prozent zellstofffrei, aber beschreibbar wie Papier und wasserresistent wie eine Folie, informiert das Unternehmen. 
 
Das Steinpapier lässt sich in den Recyclingkreislauf von Kunststoff integrieren. Beim Verbrennen von Steinpapier entstehen keine giftigen Gase. Unter permanenter Sonneneinstrahlung beginnt das Material sich aufzulösen und zerfällt nach etwa einem Jahr zu Staub. 
 
Die Etiketten sind außerdem resistent gegen Flüssigkeiten und können daher für Anwendungen in Nasszellen verwendet werden. Sie lassen sich bedrucken wie konventionelles Material, können mit einer Blind- oder Heißprägung versehen oder mit Relieflack veredelt werden. Es sind Auflagen ab 500 Stück möglich. (kü)
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