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News / Vom Gasthof zur Druckerei
Die Teams von Lacher Druck und KBA vor der neuen Maschine
07.08.2017  Technik
Vom Gasthof zur Druckerei
Die Wurzeln von Lacher Druck liegen in einem früheren Gasthof, der zur Druckerei umfunktioniert wurde. Noch heute sieht man die Relikte dieser Zeit. Nun hat das Unternehmen in eine neue Druckmaschine investiert.
Lacher Druck in Memmingen hat vor 45 Jahren den Saal eines früheren Gasthofes zum Drucksaal umfunktioniert. Sichtbar ist das am Parkettboden, am Stuck an der Decke und einer Fläche, die wohl einst die Bühne für Tanzkapellen war. Heute tanzen dort Rasterpunkte auf Papier, Paletten zwischen Druck- und Verarbeitungsmaschinen und Falzbogen durch die Zusammentragmaschine.

Der Drucksaal ist lichtdurchflutet und verkehrsgünstig zwischen Autobahnanschluss und den Lagern vieler Logistik-Unternehmen gelegen. Allerdings platzt er heute fast aus den Nähten, denn Lacher Druck hat sich weiterentwickelt.

Im Jahr 1963 gründete Heinrich Lacher das Unternehmen. Sein Sohn Gerhard gab es vor vier Jahren an seine langjährigen Mitarbeiter Walter Demartin und Christian Bittner weiter. Heute produziert Lacher Druck Akzidenzen und Verpackungen. Daneben gehören Eigenprodukte sowie die eine oder andere Spezialität wie der Druck von Notensätzen zum Portfolio.

Lacher Druck produzierte unter anderem mit einer zwölf Jahre alten Vierfarbenmaschine im Halbformat. Vor zwei Jahren entschieden sich die beiden Geschäftsführer für eine Neuinvestition. Auf der drupa prüften die Drucker verfügbare Technik. Nach einem langen Prozess fiel die Entscheidung für eine Rapida 75 Pro in der Fünffarbenvariante. (kü)

 
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