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15.06.2010  Wirtschaft
Verband übernimmt weitere Aufgabe
Nach der Selbstauflösung des Verbandes deutscher Buchbindereien für Verlag und Industrie (VDB) übernimmt der bvdm die alleinige arbeitgeberseitige Zuständigkeit in der Ausbildung im Zentralfachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA).
Der ZFA ist eine gemeinsame Einrichtung der beiden Tarifvertragsparteien bvdm und ver.di und zuständig für fachliche Fragen der Berufsbildung und bundeseinheitliche Prüfungsaufgaben für die Berufe der Druck- und Medienindustrie.

Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des bvdm, sagt: "Wir bekennen uns als Spitzenverband der Arbeitgeber in der Druck- und Medienindustrie zu unserer besonderen Verant­wortung in der Ausbildung. Besonders in den industriell geprägten Buchbindereien werden künftig neue Aufgaben- und Kompetenzprofile notwendig sein, um den Anforderungen der Betriebe Rechnung zu tragen. Daran arbeiten wir im ZFA und in anderen Gremien mit Hochdruck."

Ein neuer Ausbildungsberuf des Printmedienverarbeiters soll diesen Anforderungen besser als der bisherige Buchbinder gerecht werden. Neben Kompetenzen in der Weiterverarbeitung von Akzidenzen, Büchern, Katalogen, Zeitungen und Zeitschriften sollen mit dem neuen Berufsbild Ausbildungsmöglichkeiten in der Versandraum­technik und in der Mailingproduktion dazu kommen. Wichtige notwendige engere Schnittstellen sieht der bvdm künftig auch in Richtung Verlage und dem Kundenmanagement der Buchbindereien. Die Workflows in der gesamten Prozess­kette der Buchherstellung verändern sich. Intensiveres technisches Know-how und Verständnis über die Möglichkeiten der Verarbeitung und Veredelung sind notwendig und müssen vermittelt werden. (kü)
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