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27.04.2017  Wirtschaft
Amtsgericht eröffnet Insolvenzverfahren
Über das Vermögen der Berliner DMP Digital- und Offsetdruck GmbH wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Gleiches gilt für das Vermögen des Inhabers Michael Bracksmajer. Der Schuldner hat Restschuldbefreiung beantragt.
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens war Anfang Februar beim Amtsgericht Charlottenburg eingegangen. Geschäftsführer und Inhaber Michael Bracksmajer erklärte damals: "Durch bereits vor der Insolvenz eingeleitete Kostenreduzierungen und Verbesserung der Betriebsabläufe soll nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein saniertes Unternehmen entstehen."

Der mittelständische Druckdienstleister, der im Geschäftsjahr 2008 durchschnittlich 28 Arbeitnehmer beschäftigte, hatte während der vergangenen Jahre erhebliche Verbindlichkeiten aufgebaut. Ende 2008 war der Schuldenberg auf 2,47 Millionen Euro angewachsen, während der Wert der Sachanlagen bei 1,40 Millionen Euro lag. Der Jahresfehlbetrag wurde mit 164.963,18 Euro ausgewiesen.

In der Selbstdarstellung der DMP Digital- und Offsetdruck GmbH heißt es: "Im Laufe der Jahre ist DMP zu einer starken und beliebten Marke herangewachsen, die im Berliner Raum einen hohen Bekanntheitsgrad genießt und sich aufgrund Ihrer Individualität deutlich vom Wettbewerb abhebt. Als Komplettdienstleister im Medienbereich sind wir seit 1994 darauf spezialisiert, durch optimale Zusammenarbeit mit unseren Kunden hervorragende Druckprodukte herzustellen. (…) Auf unseren modernen KBA-Druckmaschinen drucken wir für Sie im hochqualitativen Offsetdruck bis zu einem Format von 73 x 103 cm (3B). Wir bieten Ihnen die Kapazität und das Potential von insgesamt 14 Druckwerken."

Clemens von Frentz
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