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15.09.2009  Wirtschaft
Schrift von Gerard Unger überarbeitet
Linotype gibt die Schrift "Neue Swift" von Gerard Unger heraus. Sie basiert auf der Schriftfamilie "Swift", die Anfang der 80er Jahre entwickelt wurde.
Der englische Begriff "Swift" steht für den Mauersegler. Die Silhouette des Vogels inspirierte den Gestalter Gerard Unger zum gleichnamigen Font. In Zusammenarbeit mit Gerard Unger wurde die Schrift nun überarbeitet. Das Ergebnis ist die "Neue Swift". Sie verfügt auch über zusätzliche mittel-  und osteuropäische Sprachen.

Die Schriftfamilien zeichnen sich durch kurze, gestreckte Serifen in Verbindung mit ausgeprägten Bögen aus. Linotype empfiehlt sie unter anderem für Zeitschriften, Geschäftsberichte, Wörterbücher und Kataloge.

Um 1995 überarbeitete der Gestalter seinen Entwurf und brachte die Swift 2.0 auf den Markt. Unter Verwendung von Postscript-Outlines erhielt sie eine von Grund auf neue Gestalt.

Im Open Type-Format

Auf der Swift 2.0 basieren auch die neuen Open Type-Fonts. Anders als im Postscript-Format sind Kapitälchen und Mediävalziffern keine separaten Fonts , sondern direkt im Open Type-Zeichensatz enthalten. Gleiches gilt für Ligaturen.

Gerard Unger wurde 1942 geboren und studierte in den 60er Jahren an der Gerrit-Rietveld-Akademie in Amsterdam, wo er einige Zeit später einen Lehrauftrag erhielt. Seit Mitte der 70er Jahre zeichnet er Schriften für die Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH , die 1990 mit der Linotype AG zur  Linotype-Hell AG fusionierte.

Aus diesem Unternehmen wurde später die heutige Linotype GmbH ausgegliedert.  Auch die Schriften "Praxis" und "Demos", die heute als Hausschriften der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt werden, stammen aus dieser immer noch währenden Zusammenarbeit. (kü)
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