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22.04.2017  Wirtschaft
Media Asset Management "out of the box"
Wer seine digitalen Assets verwalten will, ist in vielen Fällen mit "Lösungen von der Stange" am Besten bedient. Zwei der bekanntesten MAM-Programme, Cumulus von Canto und FotoStation von Fotoware, sind jetzt in neuen Versionen verfügbar.
Ein Media Asset Management oder kurz MAM-System bietet Einzelanwendern und Unternehmen ein Werkzeug zum Organisieren und Auffinden digitaler Assets. Dieser Begriff umfasst alle Dokumente, von visuellen Dateien wie Power-Point-Präsentationen und Fotos bis hin zu Textdokumenten wie Word, PDF und E-Mail. Ein MAM-System erlaubt Anwendern, jedem Asset wichtige Informationen in Form von Metadaten (wie etwa Schlagwörter, Kategorien und Dateiformat) hinzuzufügen.

Cumulus jetzt auch mit Client für Mac OS X

Cumulus 6 ist als Workgroup- und Enterprise-Edition verfügbar. Beide Editionen bieten neue Features und deutliche Verbesserungen. Administratoren haben nun alle Möglichkeiten, die Einstellungen der Gesamtlösung serverseitig zu administrieren. Cumulus 6 enthält zudem eine neue, zentrale Benutzerverwaltung. Mit der neuen EJaPTechnologie (Embedded Java Plug-In) können Kunden und Systemintegratoren diese "out-of-the-box"Lösungen individuell anpassen, neue Funktionen hinzufügen und das Programm in einen Workflow, ein Enterprise-Portal oder eine Enterprise Content Management-Lösung einbinden. Für Cumulus 6 gibt es jetzt auch Mac OS X-Clients.

Neues Designkonzept mit vereinfachter Menüstruktur

Vorkonfigurierte View-Sets erlauben es, einfach und schnell zwischen verschiedenen Ansichten umzuschalten und sich die Informationen anzeigen zu lassen, die je nach Format oder Aufgabenstellung wichtig sind. Sowohl unter Mac OS X als auch unter Windows gibt es nun eine Toolbar mit den wichtigsten Funktionen wie etwa Quicksearch. Das Layout derToolbar passt sich dem Design der Webclients an und erleichtert zudem den Wechsel zwischen Client-Anwendung und Internet-Anwendung. Vereinfacht wurde auch die Menüstruktur, was am deutlichsten an einem zentralen Einstellungs-Dialog sichtbar wird. Hier können nun alle Einstellungen, egal ob anwenderspezifisch oder katalogbezogen, verändert werden. Durch das serverzentrierte Konzept wird die Arbeit für die Administratoren einfacher. Sie können nun alle Lizenzen zentral verwalten, genauso wie die View-Sets, Asset-Handling Sets, Zugriffsberechtigungen und weitere Einstellungen und Profile.

Plattformübergreifende Java Server Pages

Die plattformübergreifende EJaPTechnologie ermöglicht Systemintegratoren, ihre Ausgaben für die Entwicklung und Wartung um mindestens 50 Prozent zu senken. Auf der allgemeinen Leistung der Java-Umgebung aufbauend hat Canto die nativen Applikationen abgewandelt und Java Server Pages (JSP)-basierte Internet-Lösungen so entwickelt, dass Systemintegratoren ihre Anwendungen nur noch einmal programmieren müssen. Embedded Java Plug-Ins ermöglichen die Entwicklung nahtloser Workflow-Lösungen unter Verwendung nativer Applikationen, die sich sogar in Internet-Lösungen einbinden lassen.

Previews können nun am Server auf die nötige Darstellungsgröße vorbereitet werden, womit die Übertragung und Darstellung deutlich verbessert wird. Auch das Katalogisieren profitiert nun von der Multithread-Fähigkeit der Cumulus-Applikation auf Mehrprozessor-Systemen: Mehrere Katalogisiervorgänge können so gleichzeitig im Hintergrund ausgeführt werden. In festgelegten Zeitintervallen lassen sich vordefinierte Verzeichnisse automatisch katalogisieren. Mehr zu Cumulus 6 auf www.canto.de.

Die Highlights von FotoStation Pro 5.0

FotoStation ist speziell im Zeitungs- und Zeitschriftensektor und in der Medienproduktion als MAMSystem sehr beliebt. Eine klar gegliederte neue Benutzeroberfläche bietet nun in der Version 5.0 frei konfigurierbare "Karteikarten" am linken und rechten Rand, auf denen Ansichts- bzw. Ausgangsordner in Gruppen zusammengefasst werden können.

Eine Schnellsuche ist genauso auf der Oberfläche zu finden, wie Pull-down-Menüs zur unterschiedlichen Darstellung der Inhalte. Neben der Thumbnailansicht, wie wir sie aus den bisherigen FotoStations kennen, findet man in der Version 5.0 verschiedene Listenansichten mit frei konfigurierbaren Inhalten und diverse Auswahlansichten (Bildliste mit Thumbnails.Textund Dateiinformationen usw.).

Diese neuen Optionen sind besonders für jene Anwender interessant, die schnell Bilder sichten und sortieren müssen. Dabei ist die Anzeigefläche der Thumbnails in mehrere Felder aufgeteilt. In der Preview-Ansicht lässt sich das Bild durch einen Doppelklick in einer 100%-Ansicht öffnen. Per Drag and Drop kann der Anwender seine Favoriten in die unterschiedlichen Felder sortieren. Eine besondere Darstellung zeigt neue Bilder in Form einer Tickerliste am rechten Bildschirmrand. Mit Hilfe eines Mini-Menüs kann der Anwender den Inhalt der Liste auswählen und verschiedene Quellen wie Agenturen oder andere Bildeingänge darstellen.

IPTC- und EXIF-Metadaten anzeigbar

Hinterlegte Textmakros tragen automatisch entsprechende Informationen in IPTC-Felder ein. Wo in der bisherigen Version im Textfeld unter der Anzeigefläche der Dateien nur IPTC-Text darstellbar war, stehen zukünftig drei verschiedene Inhalte für das Textfeld zur Verfügung. Mit Hilfe von drei Buttons wählt der Anwender die Information, die er gerade benötigt: Textinformationen (IPTC), Kamerainformationen (EXIF) oder Dateiinformationen. Die unterschiedlichen Inhalte und ihre Erscheinungsform im Informationsfenster kann der Anwender in den Grundeinstellungen der Foto Station selbst definieren. Die IPTC-Textmaske lässt sich völlig frei gestalten.

Innerhalb der verschiedenen Darstellungsarten lassen sich die Dateien wiederum in unterschiedlichster Weise sortieren. Gleichgültig, ob technische Kriterien, Textinformationen oder Digitalkameradaten zur Sortierung genutzt werden sollen: Dem Nutzer stehen alle Möglichkeiten offen.

Die Drag-and-Drop-Funktion wurde um zusätzliche Optionen ergänzt: Anders als in der Version 4.5 erfolgt vor der Ausführung eine Abfrage nach Auflösung, Größe und Beschnitt des zu überstellenden Bildes. Dies eröffnet die Möglichkeit, das übergebene Bild an die Anforderungen des Verwendungszwecks anzupassen (Bildschirmpräsentation, Ausdruck oder Verwendung in einem Layout-Programm). Bilder lassen sich in Abhängigkeit von bestimmten, in ihnen enthaltenen Textinformationen, besonders markieren. Auf diese Weise kann der Nutzer z. B. sofort erkennen, welche Bilder honorarfrei verwendet werden können und welche honorarpflichtig sind.

Erweiterte Funktionen für den Datei-Import

Werden komplette Bild-Verzeichnisse (Ordner, CDs, Speicherkarten aus Kameras usw.) auf das Programm-Icon gezogen, öffnet ein neues Feature die Import-Funktion. In diesem Dialog können verschiedene definierte Aktionen (wie Vergabe eines neuen, einheitlichen Dateinamens, Anfügen von vordefiniertem Text, Größenänderungen usw.) definiert und anschließend automatisch ausgeführt werden. Voreinstellungen für die Import-Funktion lassen sich in "Jobs" vordefinieren. Damit ist es bei Dateiimporten mit immer gleichen Optionen nicht mehr nötig, diese Voreinstellungen jedes Mal neu vorzunehmen.

Zu den neuen Sortierfunktionen gehört auch die Sortierung nach Bildgleichheit über die Analyse des Bildinhalts oder die Bewertung der Spaltigkeit: Bewertet wird nach Auflösung, ob ein Bild 1-, 2-, 3- oder mehrspaltig einsetzbar ist. Das Histogramm kann automatisch mit frei definiertem Umfang der Korrektur optimiert werden. Mehr zu Fotostation 5 auf www.fotoware.de.
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