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28.04.2017  Wirtschaft
Solar-Energie für die Print-Produktion
Manhillen Drucktechnik aus Rutesheim hat 100.000 Euro in den Umweltschutz investiert: Die neue Photovoltaik-Anlage soll künftig mehr als 18.000 Kilowatt-Stunden Energie jährlich liefern.
Die 150 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage, die mit 100 Solarmodulen bestückt ist, wurde von der Firma Elektro Rückert aus Wurmberg geplant und gefertigt. Sie erzeugt mit einer Solarleistung von 19,4 Kilowatt-Peak (kWp) jährlich 18.000 Kilowatt-Stunden Energie.

"Die Photovoltaik-Anlage könnte fast fünf Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Energie versorgen", so Georg Manhillen, Gründer und Geschäftsführer des Plastikkartenspezialisten. Und ergänzt: "Das entspricht einer CO2-Ersparnis in Höhe von rund 12,5 Tonnen pro Jahr."

Frank Manhillen, Geschäftsführer und Sohn des Firmengründers, ist sicher, dass insbesondere der Einsatz erneuerbarer Energien für eine zukunftsfähige Energieversorgung immer mehr Bedeutung erlangen wird. "Mit der Installation der 100.000 Euro teuren Photovoltaik-Anlage zeigen wir gewissermaßen auch, welchen Beitrag jedes einzelne Unternehmen zu diesem wichtigen Thema leisten kann", betont er.

Bereits beim Neubau 2007 hatten Architekt und Bauherren ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Ressource Wasser zu schonen. So wird über eine Zisterne im Boden das Regenwasser aufgefangen und als Brauchwasser verwendet.

Auch bei der Anschaffung neuer Maschinen wurde auf einen geringen Wasserverbrauch geachtet. Durch ein Kühlaggregat wird beispielsweise bei einer Laminiermaschine Wasser lediglich abgekühlt, bleibt aber im Kreislauf, wird also wiederverwertet. (ila)
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