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27.04.2017  Wirtschaft
Aus für Reprotochter
Der Verlag will die Aufgaben der Heinrich Bauer Reprotechnik KG auf zwei externe Dienstleister auslagern und die Tochtergesellschaft langfristig einstellen.
Auf einer Betriebsversammlung der Heinrich Bauer Repro Technik KG (BRT) am 13. November teilte Geschäftsführer Klaus-Peter Petschat den 30 Beschäftigten das baldige Ende der Bauer-Tochtergesellschaft mit.

Künftig sollen zwei externe Firmen die Aufgaben übernehmen, bei denen auch die ehemaligen BRT-Beschäftigten unterkommen sollen.

Die BRT hatte ursprünglich weit über 100 Mitarbeiter. Bereits Ende der 90er Jahre hatte eine "Umstrukturierung" stattgefunden, bei der die Belegschaftsstärke von 150 auf 79 Beschäftigte reduziert worden war.

Der Stellenabbau hatte sich während der vergangenen Jahre sukzessive fortgesetzt, und Anfang 2008 wurde bekannt, dass keine Auszubildenden mehr eingestellt werden sollen. Bis dahin waren jährlich in der Regel zwei Mediengestalter-Azubis eingestellt und anschließend übernommen worden.

Auch die Reprotätigkeiten in den Redaktionen der Verlagsgruppe stehen laut Ver.di vor dem Aus. Geschäftsführer Klaus-Peter Petschat sagte nach Angaben der Gewerkschaft: "Repro in Redaktionen rechnet sich nicht. Meine Empfehlungan den Verleger ist, Repro an gut ausgestattete Zentraleinheiten zu geben."
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