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26.04.2017  Wirtschaft
Stellenabbau nach Auftragseinbruch
Nach dem Verlust zahlreicher Aufträge durch die Bankenkrise muss der Druckmaschinen-Hersteller Kapazitäten abbauen. Betroffen ist besonders der Standort Radebeul.
Zu früh gefreut hatte man sich nach der drupa beim Druckmaschinenhersteller KBA: Aufträge im zweistelligen Millionenbereich, die auf der Messe unterzeichnet worden waren, platzten seither, weil die Kunden von ihren Banken nicht den notwendigen Kredit erhielten. Besonders davon betroffen war das Geschäft mit US-amerikanischen Druckunternehmen. Insgesamt ist der Markt für Bogen-Offset-Druckmaschinen um rund 25 Prozent eingebrochen.

Die Auftragskrise erreicht nun auch die Beschäftigten bei KBA: Nachdem es bereits im Frühjahr einen Stellenabbau in den süddeutschen Werken gegeben hatte, ist nun nach Informationen der "Sächsischen Zeitung" hauptsächlich das Werk im sächsischen Radebeul betroffen, das auf Bogen-Offset-Druckmaschinen spezialisiert ist. Aber auch das Werk im niederösterreichischen Mödling ist betroffen. Das Hauptgeschäft sind dort zwar Wertpapier-Druckmaschinen, aber das Werk liefert auch Bogen-Offset-Komponenten nach Radebeul.

Die festangestellten Mitarbeiter im ehemaligen Planeta-Werk sind allerdings bis Januar 2010 durch einen Beschäftigungspakt vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.


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