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24.04.2017  Wirtschaft
Thermopapier-Spezialist expandiert
Das Unternehmen, Weltmarktführer im Bereich Thermopapier, plant eine neue Produktionsanlage in den USA. Das neue Werk soll 2010 in Produktion gehen.
Mit der Produktionsanlage will Koehler den wachsenden Thermopapierbedarf des amerikanischen und weltweiten Marktes decken. Umfangreiche Studien hätten ergeben, dass "die USA der am besten geeignete Standort für ein neues Werk sind", so das Unternehmen. Standortwahl und Details zur Produktionsanlage würden in den nächsten Monaten bekannt gegeben.

Noch sucht das Management den Standort, aber die Entscheidung ist gefallen. 200 Millionen Euro will das Unternehmen dafür in die Hand nehmen. Thermopapier gilt als Umsatzbringer. Dieser Markt soll noch einige Jahre wachsen.

Energie: Preisgefälle zugunsten der USA

Eine  Rolle bei der Standortwahl spielten die steigenden Energiekosten. 25 Millionen Euro gibt die Koehler AG laut einem Bericht der "Acher-Rench-Zeitung" allein im Kehler Werk für Strom aus. In Amerika liegen die Preise um die Hälfte günstiger. Dazu kommen Zölle, die Koehler für den Export bezahlen muss. "Das können wir im ständig härter werdenden Wettbewerb langfristig nicht verkraften", sagt der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Koehler AG, Wolfgang Furler, "der Druck, nach Amerika zu gehen, ist stärker geworden."

Koehler produziert an vier Standorten: Am Stammsitz in Oberkirch und den Werken in Kehl, Ettlingen und Greiz. Die Produktion von Dekorpapieren innerhalb der Koehler-Gruppe wird auf die Werke Oberkirch und Kehl konzentriert. Das  Werk Ettlingen der Koehler decor GmbH & Co. KG soll Ende September 2008 die Produktion einstellen. (agh)
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