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28.04.2017  Wirtschaft
350 Stellen sollen gestrichen werden
Das Ziel ist laut Vorstand eine zusätzliche Kostenersparnis von 30 Millionen Euro und damit eine Gesamteinsparung von 80 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008.
Die niederländische Océ-Gruppe, die zu den führenden Anbietern von Systemen und Services im professionellen Digitaldruck und Dokumenten-Management zählt, hat im ersten Quartal 2008 ihre Profitabilität erneut deutlich gesteigert: Der Vorsteuergewinn (Ebitda) kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,7 Prozent auf 77,8 Millionen Euro; das operative Ergebnis (Ebit) wuchs um  50,6 Prozent auf 32,1 Millionen Euro.

Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich auch beim Reingewinn ab: Mit 21,3 Millionen Euro liegt er 74,7 Prozent über dem Vorjahresquartal - nicht zuletzt als Ergebnis des laut Océ "wirkungsvollen Effizienzplans", den das Unternehmen bis 2010 sukzessive implementiert.

Beim Gesamtumsatz verbucht das Unternehmen im ersten Quartal einen leichten Umsatzrückgang um 3,7 Prozent auf 702,2 Millionen Euro. Dies ist laut Vorstand in erster Linie der schwierigen Wirtschaftslage in den USA geschuldet und der daraus resultierenden Kaufzurückhaltung gerade im Finanzsektor, in dem Océ traditionell eine starke Marktposition innehat.

Positiv entwickelte sich grundsätzlich der Absatz von Drucksystemen: Der Umsatz wuchs hier organisch um 5,9 Prozent, auch dank der neuen effektiven Partnerschaften - beispielsweise mit Konica Minolta und Fuji Xerox. Océ konnte damit primär im Großformatdruck sowie in den Bereichen Farbdruck und hochvolumiger Einzelblattdruck deutlich Marktanteile hinzugewinnen und vor allem im asiatischen Markt ein nach eigener Aussage "exzellentes Wachstum" vorlegen.

Dennoch will das Unternehmen 350 Arbeitsplätze abbauen. Rokus van Iperen, Chairman of the Board of Executive Directors, sagte zur Begründung, man sehe sich im Augenblick mit einer "schwierigen konjunkturellen Situation in den USA konfrontiert". Um dem "gelassen zu begegnen", werde das Unternehmen "weitere Maßnahmen zur Kostensenkung einleiten".

Van Iperen: "Das Ziel ist eine zusätzliche Kostenersparnis von 30 Millionen Euro - und damit eine Gesamteinsparung von 80 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008." (cvf)
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