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18.04.2017  Wirtschaft
Rückzug aus dem Druckgeschäft
Das bayerische Unternehmen mit Sitz in Buchloe gibt seine Drucksparte auf und will sich nur noch auf das Verlagsgeschäft konzentrieren. Einige Beschäftigte haben bereits ihre Kündigung erhalten.
In einer Mitteilung der Geschäftsleitung heißt es dazu, man habe sich "zu diesem schweren Einschnitt durchgerungen, da die Perspektive fehlt, in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen im Druckbereich am Markt erfolgreich agieren zu können". Der verschärfte Wettbewerb im Printgeschäft und die hohen Kundenanforderungen böten kleineren Druckereien keinen Raum mehr.

Im übrigen seien die erforderlichen Investitionen, die Obermayers Wettbewerbsfähigkeit verbessern könnten, aus finanziellen und räumlichen Gründen nicht zu realisieren. Die verlegerischen Aktivitäten des Unternehmens, vor allem im Bereich der Blasmusik-Fachpresse (www.blasmusik.de), sollen dagegen fortgeführt werden.

Nach Angaben der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" haben bereits etwa zwölf Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten, was von den Betroffenen zum Teil mit harter Kritik an der Obermayer-Geschäftsführung beantwortet worden sei. (cvf)
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