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News / Kritik an Erbschaftssteuerreform
28.04.2017  Wirtschaft
Kritik an Erbschaftssteuerreform
Der Bundesverband Druck und Medien fordert von der Bundesregierung, sich Nachbesserungen der Erbschaftssteuerreform nicht zu verschließen.
Vor allem die geplante Lohnsummenbindung wird vom Verband kritisiert. Auch die Entnahmefrist von 15 Jahren sei viel zu hoch. Es drohe zum Beispiel die Gefahr, dass die Unternehmen die Zahl ihrer fest beschäftigten Mitarbeiter mit Absicht niedrig halten.

Der bvdm befürchtet, dass die kürzlich beschlossene Reform mit ihren drastischen Einschränkungen die Weiterführung von Familienbetrieben erschweren könnte. Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer: "Es wäre fatal, wenn Unternehmen, die aus existenziellen Gründen Arbeitsplätze abbauen müssen, steuerlich abgestraft werden". (sh)
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