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12.04.2017  Wirtschaft
Bobst vertreibt Openair-Plasmatechnologie
Die Firmen Bobst und Plasmatreat haben ein weltweites Exklusivabkommen im Bereich der Faltschachtelklebung geschlossen.
Die meisten Anwendungen des deutschen Spezialisten für atmosphärische Plasmatechnologie finden in der Automobilindustrie Einsatz, werden jedoch zunehmend auch für die moderne Verklebung von Synthetikmaterialien genutzt. Laut Bobst bietet die Technik zahlreiche Vorteile bei der Verarbeitung von Verpackungen aus Plastik sowie lackierten, kaschierten und metallisierten Zuschnitten. So soll die Openair-Plasma-Behandlung vor dem Verkleben von kaschierten oder metallisierten Schachteln die Oberflächenspannung erhöhen, so dass Standard-Kaltklebstoffs anstelle eines Spezial- beziehungsweise Hotmelt-Klebers verwendet werden kann, was die Anzahl notweniger Klebstoffe reduziert. Bei Kartons mit UV-Lack sollen die für den Druck und für die Verklebung erforderlichen Aussparungen auf der Klebelasche entfallen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Technolgie ist die Herstellung von Plastikschachteln mit feuchtigkeitsempfindlichem Polyurethankleber.
Bobst liefert die Openair-Technik von Plasmatreat mit einer Schnittstelle für alle eigenen Faltschachtel-Klebemaschinen sowie für Konkurrenzprodukte.
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