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News / KBA beteiligt sich an Start-Up
Johannes Schaede, Technischer Direktor KBA-Notasys SA; Volker Lohweg, inIT-Vorstand; Christopher Kessler, Syndikus KKBA und Oliver Hermann, Präsident der Hochschule OWL (v.l.)
28.04.2017  Wirtschaft
KBA beteiligt sich an Start-Up
Banknotensicherheit ist ein Thema des neu gegründeten Start-Ups Coverno. KBA hat es mit einem Partner gegründet.
"Echtheit neu erkennen" – unter diesem Leitspruch forscht die neu gegründete Coverno GmbH für Banknotensicherheit und -authentifikation ab Anfang 2017 am Centrum Industrial IT. Das Start-Up-Unternehmen wurde vom Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL) und der KBA in Würzburg am 29. November 2016 gegründet.

Banknoten sind wegen ihrer Zuverlässigkeit, Anonymität und Authentizität beim Bezahlvorgang weltweit akzeptiert und verbreitet. Dabei spielen Banknotensicherheit und -authentifikation eine immer größere Rolle im Zahlungsverkehr, denn es kommen zunehmend bessere Fälschungen auf den Markt. Vor diesem Hintergrund forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL seit vielen Jahren gemeinsam mit der zur KBA-Gruppe gehörenden KBA-Notasys in Lausanne daran, intelligente Banknoten zu kreieren, die über neue Methoden authentifiziert werden können.  

Nun haben die Partner ein Start-Up-Unternehmen mit dem Namen Coverno gegründet und am 29. November 2016 beim Amtsgericht Lemgo angemeldet. Dabei steht der Name Coverno für "Echtheit neu erkennen".  

"Die Gründung einer gemeinsamen Aktivität zwischen Unternehmen und Hochschule auf dem Campus ist eine herausragende Möglichkeit, den transdisziplinären Charakter der Forschung mit der Nutzbarkeit und der Verwertung zu vereinen", so Hochschulpräsident Oliver Hermann.  

Johannes Schaede, Technischer Direktor bei der KBA-Notasys und langjähriger Projektpartner: "Für uns ist dies eine einmalige Gelegenheit, mit den Forscherinnen und Forschern einer der führenden Adressen in Europa beim Thema Banknotensicherheit im Kontext von Industrie 4.0 und Digitalisierung zusammenzuarbeiten."

Auch Professor Volker Lohweg, Vorstand am "inIT" und einer der Initiatoren des Start-Ups ist überzeugt, dass die gemeinsame Entwicklung an Systemen zur Banknotensicherheit für die Partner einen großen Mehrwert bietet: "Unsere weltweit beachteten Forschungsergebnisse können nun perfekt verwertet und in die Gesellschaft getragen werden. Ich freue mich auf die nun noch intensivere Zusammenarbeit im CIIT. Mein Dank geht auch an den Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer Professor Stefan Witte, der sich unermüdlich für das Thema Gründungen auf dem Campus einsetzt." (kü)
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