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28.04.2017  Wirtschaft
Werk Schwedt wird verkauft
Für 70 Millionen Euro wechselt das UPM-Werk Schwedt den Besitzer. Neuer Eigentümer ist Leipa.
UPM hat eine Vereinbarung zum Verkauf des UPM Werkes Schwedt samt entsprechender Anlagen an Leipa unterzeichnet, mit dem Ziel der Umwandlung des Standorts zur Herstellung von Liner-Produkten. Die etwa 240 Mitarbeiter des UPM Werkes Schwedt werden von Leipa übernommen und die bestehenden Beschäftigungsverhältnisse werden fortgeführt. Der Verkaufspreis beträgt 70 Millionen Euro. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden.

Als Bestandteil der Transaktion haben die Vertragsparteien die Auftragsfertigung für Zeitungsdruckpapier für eine Übergangsphase bis längstens Ende 2017 beschlossen. Die Produktionskapazität des Werkes liegt jährlich bei 280.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier.

Leipa wird den Standort zur Herstellung von Liner-Produkten umwandeln. Die geplante Produktionskapazität würde jährlich bei etwa 450.000 Tonnen Liner liegen. "Diese Transaktion versetzt UPM und Leipa in die Lage, ihre jeweiligen Geschäftstätigkeiten den Marktbedürfnissen besser anpassen zu können. Leipa ist ein etabliertes und erfolgreiches Unternehmen in der Liner-Branche", sagt Winfried Schaur, Executive Vice President, UPM Paper ENA. "Die Verhandlungen mit LEIPA verliefen in einer guten Atmosphäre und wir denken, dass die Transaktion vorteilhaft für die Mitarbeiter und ihre zukünftige Beschäftigung an einem umgewandelten Standort ist", so Winfried Schaur.

UPM wird auch künftig Zeitungsdruckpapier an den Standorten Chapelle, Kaipola, Hürth, Schongau, Shotton und Steyrermühl produzieren. (kü)
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