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News / Weiterentwicklung der Rapida 75
28.04.2017  Wirtschaft
Weiterentwicklung der Rapida 75
KBA präsentiert auf der drupa die Rapida 75 Pro - eine Weiterentwicklung der Rapida 75 im Halbformat. Sie schließt die Lücke zur hoch automatisierten Rapida 76.
Mit ihrem neuen Maschinendesign nähert sich die Rapida 75 Pro weiter an die Rapida 105 und Rapida 106 an. Der Ergo Tronic-Leitstand gehört zur Grundausstattung und ist mit Touch Tronic-Bedienoberfläche ausgerüstet. Die bisherige Trennung zwischen Jobmanagement und Maschinenbedienung entfällt. Die Drucker bedienen die Rapida 75 Pro über einen Touchscreen. Alle Funktionen sind mit maximal zwei Klicks per Bildschirmtaster anwählbar. Neu ist der optionale Wallscreen. Von der Darstellung der Color Tronic-Farbzonenanzeige über Live-Bilder des Bogenlaufs bis zur Überwachung der Druckqualität mit Quali Tronic Color Control reicht der Funktionsumfang.

Der "One-Button-Job-Change" kann die Rüstzeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren. Alle vorgewählten Rüstvorgänge laufen auf Knopfdruck in zeitoptimierter Reihenfolge ab. Auftrags- und Maschineneinstellungen können bei laufender Produktion am Ergo Tronic-Leitstand geladen werden. Neben reduzierten Rüstzeiten vereinfacht das Auftragswechselprogramm das Handling für die Bediener.

Daneben zeichnet sich die Rapida 75 Pro durch veränderte Leistungsdaten aus. Das Druckformat wächst im Standard auf 520 x 735 Millimeter, bisher waren es 510 x 735 Millimeter. Maschinen mit bis zu acht Farbwerken und Lackturm produzieren standardmäßig mit maximalen Leistungen von 15.000 Bogen in der Stunde; vorher waren es 13.000. Das High-Speed-Paket mit Druckleistungen bis zu 16.000 Bogen in der Stunde bleibt bestehen - ebenso die Sonderformate, die den Druck von bis zu sechs Seiten in typischen Katalog- oder US-Abmessungen vorsehen.

Die verfügbaren Maschinenkonfigurationen reichen bis zu Zehnfarben-Anlagen mit zusätzlichem Lackturm. Auch Maschinen mit Bogenwendung und Lack sind möglich - beispielsweise für die 4 über 4- beziehungsweise 5 über 5-Produktion. Sie produzieren mit maximalen Leistungen bis zu 13.000 Bogen in der Stunde. Doppellack-Maschinen sind ebenso vorgesehen.

Die Color Tronic-Farbkästen sind an der Rapida 75 PRO mit denen der Rapida-Modelle im Mittel- und Großformat identisch. Wie bei den anderen Rapidas haben die Zonenrakel eine Breite von 30 Millimeter. Dadurch hat sich ihre Anzahl auf 25 erhöht. Optional lassen sich ungenutzte Farbwerke am Ergo Tronic-Leitstand auskuppeln. Das heißt, es ist keine Schutzpaste erforderlich, die das Trockenlaufen der Walzen verhindert. Bei Wiederinbetriebnahme entfällt das Reinigen des Farbwerkes. Das Verstellen des Verreibeinsatzes erfolgt ebenfalls über den Leitstand.

Der automatisierte SAPC-Plattenwechsel ist bei der Rapida 75 Pro Standard. Der werkzeuglose Plattenwechsel dauert bei dieser Variante etwa eine Minute pro Druckwerk. Als Option hinzu kommen FAPC-Plattenwechsel-Vollautomaten. FAPC entlastet den Drucker von manuellen Tätigkeiten und verkürzt die Wechselzeiten weiter. (kü)
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