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News / Kräftige Kapazitätsreduzierung
UPM-Kalander im finnischen Jämsänkoski
28.04.2017  Wirtschaft
Kräftige Kapazitätsreduzierung
UPM plant die dauerhafte Kapazitätsreduzierung bei Publikationspapieren in Europa um weitere rund 800.000 Tonnen. Dafür sollen in Frankreich, Finnland und UK Papiermaschinen stillgelegt werden
Geplant ist, so UPM in einer Mitteilung, die dauerhafte Schließung der Newsprint-Papiermaschine 3 von UPM Chapelle, Frankreich, der Newsprint-Papiermaschine 1 von UPM Shotton, UK, der SC-Papiermaschine Jämsänkoski 5 der UPM Jämsä-River-Werke, Finnland, und der Papiermaschine 2 für gestrichenes holzhaltiges Papier von UPM Kaukas, Finnland. Darüber hinaus plant das Unternehmen seine UPM Paper ENA Supply Chain Planungs- und Auftragsabwicklungsaktivitäten in Augsburg und Dörpen zu zentralisieren. In allen vier Werken würde die Papierproduktion auf den noch verbleibenden Maschinen fortgesetzt werden, heißt es weiter. Das entspräche einer verbleibenden Gesamtkapazität von rund 2,2 Millionen Tonnen.
Die Maßnahme sei Teil eines Programms zur  Profitabilitätsverbesserung in Höhe von 150 Millionen Euro pro Jahr, das bis zum Jahresende 2015 erreicht sein soll. Dafür sollen rund 550 Stellen abgebaut  werden. Die Zielsumme beinhaltet sowohl Einsparungen bei variablen und Fixkosten in allen UPM-Geschäftsbereichen als auch die geplante Kapazitätsschließungen im europäischen Papiergeschäft, das nach wie vor unter den vorhandenen Überkapazitäten leide. (tf)

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