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News / Deutsche Gesellschaften fusionieren
28.04.2017  Wirtschaft
Deutsche Gesellschaften fusionieren
Die beiden deutschen Gesellschaften Michael Huber München und Hostmann-Steinberg werden zur Hubergruoup Deutschland zusammengeschlossen. Auch in der Schweiz gibt es Veränderungen.
Die Fusion soll doppelte Strukturen und Prozesse beseitigen und somit die internen Abläufe verbessern. Daneben werden die Produktionen an den Standorten Celle und München klar nach Produktlinien ausgerichtet. Diese Fokussierung auf jeweilige Marktsegmente zielt darauf ab, eine verbesserte Reaktionszeit auf zunehmend wachsende Marktanforderungen zu gewährleisten und damit auch weiterhin eine hohe Kundenzufriedenheit zu garantieren, so das Unternehmen.

Neben diesen Aktivitäten in Deutschland wird die Hubergroup auch ihre Präsenz in der Schweiz stärker auf die lokalen Erfordernisse ausrichten. So wird die aus der Stehlin+Hostag AG und dem jüngst akquirierten Unternehmen Amra Farben AG in Rapperswil-Jona neu formierte Hubergroup Schweiz zukünftig den eidgenössischen Druckfarbenmarkt von Rapperswil-Jona aus bedienen. Die bislang innerhalb der Hubergroup am Standort Lachen konzentrierten europäischen UV-Aktivitäten werden an den Standort München/Kirchheim transferiert, anschließend wird der Standort Lachen geschlossen.

Die Firmengruppe will ihre Position als serviceorientierter Qualitätsanbieter nach eigenen Angaben weiter ausbauen. "Die anstehenden Schritte dienen der langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in einem hart umkämpften Markt. Nach erfolgreichem Abschluss der Refinanzierung zu stark verbesserten Konditionen nutzt unser finanziell solides Unternehmen nun seinen Spielraum zur nachhaltigen Gestaltung. Damit werden wir langfristig für die Zukunft gerüstet sein", erläutert Heiner Klokkers, Mitglied der Geschäftsführung der MHM Holding GmbH, die heute veröffentlichten Schritte.

Obwohl diese Maßnahmen eine deutliche Stärkung der Standorte in Deutschland und eine verbesserte Marktpräsenz in der Schweiz zur Folge hätten, sei ein Stellenabbau nicht zu vermeiden. Dabei werde die Hauptlast infolge der Standortschließung in Lachen getragen und führe in den deutschen Werken zu einem moderaten Abbau von Arbeitsplätzen. (kü)
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