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06.09.2014  Wirtschaft
Unternehmen zum Kauf angeboten
Der Dienstleister Druckservice Duisburg Medienfabrik ist zahlungsunfähig. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Christian Kaufmann bestellt. Er soll den Betrieb erhalten. Das Unternehmen wird zum Kauf angeboten.
Durch Beschluss vom 22. August 2014 ordnete das Amtsgericht Bremen die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte den Rechtsanwalt zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Der Anwalt hat bereits Entscheidungen getroffen: "Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt", so Christian Kaufmann.

Der vorläufige Insolvenzverwalter und sein Team haben bereits  Gespräche mit Kunden und Lieferanten geführt. Diese hätten überwiegend ihre Unterstützung für die Betriebsfortführung erklärt. Dies gelte insbesondere für wichtige Hauptkunden und Hauptlieferanten.

Die Gehälter der Mitarbeiter sind über das sogenannte Insolvenzgeld für den Zeitraum von August bis Oktober gesichert. Die Druckservice Duisburg Medienfabrik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen der Stark-Unternehmensgruppe und beschäftigt derzeit 39 Mitarbeiter.

Hauptgrund für die angespannte wirtschaftliche Situation seien Liquiditätsprobleme als Folge der Insolvenz der Stark Holding GmbH. Ziel sei es, der Druckerei eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen.

In der Verkaufsanzeige heißt es, "das Unternehmen ist seit über 47 Jahren im Bereich Bogenoffset-Druck von Zeitschriften, Prospekten, Katalogen sowie Gewerbe- und Verkaufsdrucksachen und des Betriebs eines fotografischen und grafischen Ateliers tätig. Die jährliche Gesamtleistung belief sich im Jahr 2013 auf rund 9,7 Millionen Euro. Im laufenden Geschäftsjahr konnte bislang eine Gesamtleistung von rund 4,9 Millionen Euro erzielt werden. (kü)
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