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24.04.2017  Wirtschaft
Mit neuer Positionierung aus der Insolvenz
Kodak hat das 20-monatige Insolvenzverfahren abgeschlossen und fokussiert sich, deutlich verkleinert, zukünftig auf Leistungen für die grafische Industrie.
Wie Kodak selbst und verschiedene Medien berichten, wird für das erste Geschäftsjahr ein Umsatz in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar anvisiert, wovon 80 Prozent aus dem Geschäft mit Verbrauchsmaterialien und Services kommen sollen. Das Headquarter der Gesellschaft bleibt in Rochester (USA). Die Mitarbeiterzahl wird derzeit mit 8.500 beziffert.

Kodak konzentriere sich zukünftig auf das Geschäftsfeld Imaging-Lösungen für B2B-Märkte mit den Segmenten Druckindustrie, Verpackung, funktionaler Druck und Services. Kodak sei in der Branche mit 60.000 Prinergy-Installationen, 16.000 CTP-Systemen, 12.000 Digitaldrucksystem und 300 Flexo-CTP-Systemen vertreten. Außerdem würden mit Prosper-Inkjet-Köpfen jährlich rund 40 Milliarden Seiten gedruckt. Kodak-Chef Perez kündigte außerdem an, mit der Stream-Inkjet-Technik zukünftig auch stärker die Bereiche Verpackung und breitere Formate (150 cm) fokussieren zu wollen. (tf)
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