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27.04.2017  Wirtschaft
Eigentümerwechsel beim Gelddrucker
Der größte deutsche Banknotendrucker steht nach Medienberichten vor einer Änderung seiner Gesellschafterstruktur.
Wie die "Financial Times Deutschland" aus Firmenkreisen erfuhr, will Mitbesitzerin Claudia Miller ihren 50-Prozent-Anteil für 200 Millionen Euro an ihre Schwester Verena von Mitschke-Collande verkaufen. Damit wäre diese künftig alleinige Eigentümerin des Konzerns mit 1,2 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 7.500 Beschäftigten.

Eine Sprecherin von Giesecke & Devrient wollte diese Informationen nicht bestätigen und sprach von "Spekulationen, die wir nicht kommentieren".

G&D gehört zu den weltweit führenden Banknoten-Druckern und sieht sich auf Platz drei bei der Chipkarten-Produktion. 2005 lagen die Konzern-Erlöse bei 1,24 Milliarden Euro. Der Überschuss stieg auf 48,5 Millionen Euro. Überdurchschnittlich war das Wachstum im Geschäft mit Papierherstellung und Banknotendruck ausgefallen, wo ein Umsatzplus um gut neun Prozent auf 640 Millionen Euro erzielt wurde. Für 2006 rechnet das Unternehmen mit einem moderaten Anstieg der Erlöse.

Der Gelddrucker hatte zu Jahresbeginn eine neue Konzernstruktur eingeführt, die eine Gliederung in drei Geschäftsbereiche umfasst. Die Euro-Scheine für Deutschland stammen von G&D und der privatisierten Bundesdruckerei. (cvf)
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