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27.04.2017  Wirtschaft
Ergebnissteigerung in 2012
Der Schweizer Medienkonzern Ringier hat im vergangenen Jahr das Ebitda um 55,2 Prozent auf 99,5 Millionen Schweizer Franken gesteigert. Die größten Gewinnbringer kommen weiterhin aus dem Kerngeschäft.
Der Umsatz auf Gruppenebene lag bei 1087,6 Millionen Schweizer Franken. 18 Prozent davon wurden digital erwirtschaftet. Haupt-Einnahmequelle blieb das Publishing-Geschäft. Positive Effekte von Akquisitionen, das erfreuliche Zeitschriftengeschäft in der Schweiz, der Ausbau von Entertainment, sowie die Umsetzung von Kostenmaßnahmen in allen Bereichen und Ländern ermöglichten das gute Jahresergebnis, so der Konzern.

Trotz des hohen Tempos der Diversifikationsstrategie wolle Ringier das "wertvolle Stammgeschäft Publishing auch künftig nicht vernachlässigen". Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und das schnelle Voranschreiten der Digitalisierung stünden nicht im Widerspruch zur Förderung und Erhaltung des publizistischen Kerngeschäfts. Publishing schloss 2012 über Budget und über Vorjahr ab und erwirtschaftete auf Gruppen-Ebene einen Umsatzanteil von mehr als 55 Prozent.

Der Rückgang der Druck-Erlöse um 23 Prozent begründe sich durch die Konsolidierung der Swissprinters Druckereien auf einen Standort in Zofingen und durch den Wegfall der 2011 verkauften Druckerei in Hongkong.

Ringier Deutschland blickt laut Unternehmen auf ein bewegtes Jahr zurück. Christoph Schwennicke wurde zum Chefredaktor von "Cicero", dem Magazin für politische Kultur, ernannt. Um sich im Werbemarkt nachhaltig und besser zu positionieren, baute Ringier Deutschland 2012 eine eigene Vermarktung auf. "Monopol", das Magazin für Kunst und Leben, lancierte diverse Sonderhefte. (kü)
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