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10.05.2012  Wirtschaft
Investition in Nela-Systeme
Onlineprinters mit Sitz in Neustadt an der Aisch arbeitet seit kurzem mit zwei SF Bendern von Nela. Damit können die Druckplatten zu Druckjobs gebündelt und sortiert werden.
Bei der Onlineprinters GmbH müssen mehr als 3.000 Druckplatten täglich belichtet, abgekantet und zur passenden Druckmaschine befördert werden. Das Unternehmen hat hierzu zunächst in zwei neue CTP-Linien mit Prozessoren und Gummierstationen investiert.

Da das manuelle Biegen der Druckplatten an den Druckmaschinen ein entscheidender Zeitfaktor war, hat das Unternehmen sich zur Automatisierung der Plattenabkantung entschieden. An die CtP-Linien wurde jeweils ein Nela SF Bender inline angeschlossen. Bei beiden Linien werden die  Plattenformate vollautomatisch abgekantet und anschließend sortiert gestapelt. Die Größenunterscheidung der Druckplatten erfolgt vorgeschaltet über Formatsensoren. Für die exakte Passung werden die Druckplatten über die in den CtP-Belichtern vorgestanzten Registerlöcher aufgenommen.

Nela hat, nach den Anforderungen der Onlineprinters GmbH, einen Stapler entwickelt, der die Druckplatten zu einem Druckjob zusammenfasst. Dazu müssen die Druckplatten erst identifiziert werden, und zwar mittels eines mit belichteten 2D-Barcodes, der vor dem Nela-Abkantautomaten gelesen wird.

Der Barcode wird von Onlineprinters entsprechend generiert und enthält alle prozessbezogenen Daten für die Bearbeitung der jeweiligen Druckplatte. Die  Sortiersoftware weiß daher, zu welchem Druckjob die Druckplatte gehört. Diese Daten werden sowohl an einen in der Linie integrierten Inkjet-Drucker, als auch an die vollautomatische Stapelstation übermittelt. Alle bearbeiteten Druckplatten werden vor dem Stapeln auf der Rückseite zusätzlich zur leichten Identifizierung im Klartext bedruckt.

In der Stapelstation wird die jeweilige Druckplatte von einem gesteuerten Greifarm mittels Vakuumsaugern aufgenommen und auf den Plattenwagen der Staplerstation abgelegt. Jede nachfolgende Druckplatte des gleichen Jobs  wird – mit geringem Versatz – auf die erste Platte gelegt. Folgt ein neuer Druckjob, wird der Versatz vergrößert, so dass auf dem Staplerwagen mehrere  Bündel für die einzelnen Druckaufträge entstehen. (kü)
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