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23.04.2017  Wirtschaft
Merklinger Unternehmen ist insolvent
Die Druckerei Fink mit Sitz in Merklingen hat Insolvenz angemeldet. Das meldet die "Südwest Presse".
 "Wir sind zahlungsunfähig, nachdem die Bank nicht mehr mit in die Zwischenfinanzierung geht", erklärt Beate Fink, Ehefrau des Gesellschafters Martin Fink der Zeitung. Das Unternehmen liegt an der Autobahn A8 zwischen Ulm und Stuttgart.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Günther Weiß bestimmt. Er will erreichen, dass die Druckerei weiter produzieren kann. Die Kommanditgesellschaft könne jedoch nicht weiter bestehen; möglich wäre eine Auffanggesellschaft. Die Druckerei druckt unter anderem das "Merklinger Mitteilungsblatt" und das "Laichinger Amtsblatt". Die Stadt Laichingen hat die Zusammenarbeit nicht verlängert.

Der Zukauf des Unternehmens CD-Creativ-Druck in Altbach bei Esslingen sei einer der Gründe für die Insolvenz, so Beate Fink. Hinzu kam der Kauf einer Druckmaschine, mit der es offenbar Probleme gab. Martin Fink hat die1948 gegründete Druckerei 1988 von seinen Eltern übernommen. Er beschäftigt 20 Mitarbeiter. (kü)
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