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News / Schließung Ende März
31.01.2012  Wirtschaft
Schließung Ende März
Bayreuth Druck + Media und ihre Gesellschafterin Deutsche Druck und Verlagsgesellschaft (DDVG) gaben auf einer Mitarbeiterversammlung in der vergangenen Woche die geplante Schließung der Druckerei bekannt. 88 Arbeitsplätze sind davon betroffen.
Für die Mitarbeiter wird laut Medienberichten eine Transfergesellschaft eingerichtet, die auf ein Jahr ausgelegt sein soll. Zahlreiche Beschäftigte sind seit vielen Jahren für die Druckerei mit über 65-jähriger Tradition tätig.

Die Geschäftsführerin der "Bayreuth Druck + Media" Sonja Berger begründete den Schritt mit der angespannten Marktsituation in der Branche: "Bei weiter fallenden Preisen, die oft noch nicht einmal die direkten Kosten decken, lassen sich die jetzt anstehenden Ersatzinvestitionen in teure Drucktechnik leider nicht refinanzieren."

DDVG-Geschäftsführer Matthias Linnekugel: "Wir haben das Unternehmen 2009 in unsere Verantwortung übernommen, um die damals schon drohende Schließung und den damit verbundenen Verlust der Arbeitsplätze abzuwenden. Heute müssen wir feststellen, dass ein Ende der Konsolidierung im Druckmarkt noch nicht absehbar ist. Wir werden uns nun bemühen, gemeinsam mit dem Betriebsrat möglichst soziale Härten zu vermeiden und unseren Mitarbeitern Perspektiven aufzuzeigen."

Das Vorgängerunternehmen Druckhaus Bayreuth wurde vor drei Jahren von der SPD-Holding DDVG übernommen und in "Bayreuth Druck + Media" umbenannt. Zum damaligen Zeitpunkt wurde auch eine neue Ausrichtung festgelegt. Qualitativ höherwertige Rotationsproduktionen sollten dabei helfen, sich in diesem Markt behaupten zu können. Zudem wurde die Vermarktung durch ein Online-To-Paper-Angebot erweitert. (aoe)
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