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23.01.2012  Wirtschaft
Deutsche Standorte vorerst nicht betroffen
Nach Medienberichten hat die Insolvenz von Eastman Kodak zunächst keine weiteren Auswirkungen auf die Tochtergesellschaft in Deutschland.
Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, würden laut eines Firmensprechers die Standorte hierzulande vom Insolvenverfahren in den USA vorerst nicht berührt. Demnach werde Kodak Deutschland seine Produkte weiter vertreiben wie bisher und die Kunden würden nach wie vor beliefert. Auch die Herstellung von Druckplatten im niedersächsischen Osterode laufe weiter. Eine Umstrukturierung des Unternehmens sei jedoch zu erwarten.
Kodak Deutschland hat seinen Hauptsitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt derzeit knapp 1.000 Mitarbeiter in ganz Deutschland. Die amerikanische Mutter Eastman Kodak hatte Ende der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet und Gläubigerschutz beantragt. (aoe)
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