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News / Verbesserte Fadenheftmaschine
20.09.2011  Wirtschaft
Verbesserte Fadenheftmaschine
Die Fadenheftmaschine Ventura MC von Müller Martini enthält ab sofort eine neue Automatisierungsplattform. Die rechnerprogrammierbare Steuerung (RPS) übernimmt die Automatisierung und die Visualisierung.
Müller Martini setzt bei der Ventura MC eine neue Steuerungseinheit ein, die ohne Festplatte auskommt und keine elektromechanischen Bauteile enthält. Das System ist lüfterlos und passivgekühlt. Mit der Steuerungseinheit werden neue Antriebskomponenten eingesetzt, in denen die komplette Sicherheitstechnik integriert ist.

Die Visualisierung am Bildschirm zeigt sich nun moderner und schlanker. Symbolik und Menüführung entsprechen der Bedieneroberfläche, die in allen neuen Maschinen von Müller Martini eingesetzt werden. Die Bediener werden Schritt für Schritt durch den Auftrags- oder den Einrichtassistenten geführt. Der Bedienassistent bietet Möglichkeiten für Benutzer verschiedener Niveaus. Erfahrenes Personal kann die logische Schritt-für-Schritt-Führung umgehen und Daten direkt im Produktionsmenü eingeben. Eventuelle Änderungsvorschläge des Systems werden dem Bediener auch dort angezeigt.

In die neue Visualisierung ist der Zugang zum Müller Martini Remote Service Portal (RSP) integriert. Um die Unterstützung des Herstellers anzufordern, sendet der Anwender von der Ventura MC aus eine Anfrage. Daraufhin erhält das Werk den Zugriff auf die RPS, kann den Bedienbildschirm sehen, bedienen und Statusinformationen abrufen. Zusammen mit der neuen Steuerungsplattform wurde auch das Druckluftsystem überarbeitet. Das Unternehmen setzt nun eine Pneumatikinsel von Festo ein, mit der die Luftversorgung der Ventura MC gesteuert wird. Vorher musste der Bediener die nicht benötigten Sauger verschließen, nun schalten sie sich automatisch ab. (kü)
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