Please wait...
News / Heidelberg startet mit Umsatzplus ins neue Geschäftsjahr
Heidelberg will ein digitales Unternehmen werden.
Artikel teilen
Heidelberg startet mit Umsatzplus ins neue Geschäftsjahr
Bei Heidelberg hat am 1. April das neue Geschäftsjahr begonnen. Der Konzern hat im ersten Quartal, das am 30. Juni endete, mehr Umsatz und mehr Ertrag im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet.
"Wir kommen gut voran, Heidelberg in ein digitales Unternehmen zu transformieren“, sagt Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. Der Konzern verfolgt eine Digitalisierungsstrategie, die aus mehreren einzelnen Maßnahmen besteht. So präsentierte sich Heidelberg im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf der Messe China Print als Ansprechpartner für die Digitalisierung der Branche. Bei der industriellen digitalen Verpackungsdruckmaschine "Primefire" ist Heidelberg für die nächsten zwei Jahre ausgebucht. 

Hinsichtlich der im Juni bekanntgegebenen Konzernziele für 2022 mit einem Konzernumsatz von rund drei Millionen Euro sieht sich Heidelberg auf Kurs. Umsatz und Ergebnis haben sich im ersten Quartal des Berichtsjahres im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessert. So stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 495 Millionen Euro an (Vorjahresquartalswert: 486 Millionen Euro). Der Auftragseingang lag mit 629 Millionen Euro unter dem Vorjahresquartal (804 Millionen Euro ), in dem aufgrund der Branchenmesse drupa hohe Bestelleingänge zu verzeichnen waren. Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Geschäftsjahresende (497 Millionen Euro) um mehr als 20 Prozent auf 603 Millionen Euro zum 30. Juni 2017.

Das Ebitda fiel mit 14 Millionen Euro deutlich besser aus als im Vorjahresquartal (1 Million Euro), das Ebit belief sich auf minus 3 Millionen Euro (Vorjahr: minus 16 Millionen Euro). Inklusive Einkommens- und Ertragsteuern verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern mit minus 16 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert (minus 37 Millionen Euro).

Im Geschäftsjahr 2017/18 richtet Heidelberg den Fokus auf die Initiierung und Umsetzung zentraler strategischer Maßnahmen im Rahmen von „Heidelberg goes digital“. Die erwartete Auftragsentwicklung, die bereits getätigten Akquisitionen und der sich beim Umsatz gegenläufig auswirkende Verzicht auf margenschwache oder risikobehaftete Aktivitäten sollen im Geschäftsjahr 2017/18 zu einem Umsatz auf Vorjahresniveau führen. (kü)